Die 10. Runde der Europäischen HausParlamente stand ganz im Zeichen sozialer und wirtschaftlicher Zukunftsfragen Europas. Vor dem Hintergrund globaler Krisen, wachsender sozialer Ungleichheiten, wirtschaftlicher Unsicherheit sowie einer vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 rückte in dieser Runde die Frage in den Fokus, welche Rolle die Europäische Union künftig bei der Gestaltung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Mitgliedstaaten spielen soll.
Daher lautete die Überfrage der 10. Runde der Europäischen HausParlamente:
Soll die Europäische Union eine größere Zuständigkeit bei der Steuerung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung bekommen?
Zwischen dem 14. Februar und dem 22. April 2025 diskutierten über 200 Teilnehmende in 29 Europäischen HausParlamenten aus mehreren EU-Mitgliedstaaten diese Leitfrage und stimmten zudem über drei konkrete europapolitische Reformvorschläge ab. Zur Debatte standen die Einführung einer EU-weiten Vermögenssteuer, die Garantie eines europäischen Mindestmaßes an Sozialleistungen sowie eine verstärkte EU-Förderung von Sprunginnovationen, etwa im Bereich Künstlicher Intelligenz.
